Arends und Siebels: Starkes Signal für die Gesundheitsversorgung in Ostfriesland
Norden. Das Niedersächsische Gesundheitsministerium hat die weitere Förderung des Regionalen Gesundheitszentrums (RGZ) Norden beschlossen. Damit ist der Betrieb der interdisziplinären Kurzliegerstation mit 25 Betten für das kommende Jahr gesichert. Ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum.
Die lang erwartete Förderung ermöglicht es, die Versorgungsprozesse in der Region weiter zu stärken. „Die Ausstellung des Förderbescheids ist ein starkes Signal. Er bestätigt die Bedeutung unserer Arbeit und gibt uns Planungssicherheit. Für unser Team und für die Menschen, die unsere Einrichtung nutzen, ist dies eine äußerst positive Nachricht“, erklärt die Leiterin des RGZ, Veronika Bernhardt-Wilts.
Der erfolgreiche Betrieb des Zentrums wird landesweit ausdrücklich gewürdigt. Die Regionalen Gesundheitszentren wurden als Pilotprojekt eingeführt, um dort tragfähige Strukturen zu schaffen, wo klassische Krankenhausmodelle nicht mehr bestehen können. Die Leistung des RGZ Norden zeige, wie engagiert und professionell hier gearbeitet werde, und dass dieses erfolgreiche Gesundheitsprojekt wertvolle Erkenntnisse hervorgebracht habe, aus denen man viel lernen könne. Viele Blicke richten sich auf Norden, da die Ergebnisse des RGZ mögliche Wege zu zukunftsfähigen Strukturen der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum aufzeigen.
Auch aus der regionalen Politik kommt deutliche Unterstützung. „Die Bewilligung der Förderung ist ein starkes Signal für die Menschen in Norden und der Region“, betont der zuständige SPD-Landtagsabgeordnete Matthias Arends. „Wir waren uns sicher, dass das RGZ Planungssicherheit bekommt. Mit der Entscheidung des Landes ist das nun offiziell und zeigt einmal mehr, welche wertvolle Arbeit hier geleistet wird. Das Zentrum stellt eindrucksvoll unter Beweis, wie moderne, wohnortnahe Versorgung funktioniert. Das ist gelebte Daseinsvorsorge.“
Der SPD-Landtagsabgeordnete Wiard Siebels hebt die Zukunftsrelevanz des Projekts hervor: „Viele Menschen sorgen sich um die medizinische Versorgung in ihrer Nähe. Das RGZ ist ein Zukunftsmodell, das genau hier Sicherheit schafft und konkrete Lösungen bietet. Dass das Land die Finanzierung für das kommende Jahr sicherstellt, ist ein echter Fortschritt. Norden zeigt eindrucksvoll, was wir hier gemeinsam leisten können.“
Beide Abgeordneten unterstreichen gemeinsam die Bedeutung des Beschlusses und richten ihren besonderen Dank an die Leiterin des RGZ, Veronika Bernhardt-Wilts, und das gesamte Team. Ihr Engagement sei ein zentraler Erfolgsfaktor für die Entwicklung des Projekts und die Versorgung der Bevölkerung.
Mit dem Förderbescheid erhält das RGZ Norden nun die notwendige Planungssicherheit, um die nächsten Schritte vorzubereiten und die Versorgungsstrukturen weiter auszubauen. Die Entscheidung setzt zudem ein deutliches Signal an andere ländliche Regionen in Niedersachsen: Innovative Modelle wie das RGZ können die Gesundheitsversorgung nachhaltig stärken.