Wiard Siebels: „Stärkere Unterstützung für das Engagement im Tierschutz“: 20 Mio. Euro für Tierheime und Wildtierauffangstationen
Tierheime und Wildtierauffangstationen in Niedersachsen können künftig bei notwendigen Investitionen stärker unterstützt werden. Über eine neue Förderrichtlinie stehen dafür insgesamt 20 Mio. Euro zur Verfügung. Darauf weist der Landtagsabgeordnete Wiard Siebels hin.
Niedersachsens Tierschutzministerin Miriam Staudte erklärt: „Tierheime und Wildtierauffangstationen leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für den Tierschutz. Gleichzeitig sind viele Einrichtungen bei den baulichen und finanziellen Herausforderungen längst am Limit. Deshalb stellen wir 20 Mio. Euro aus dem Sondervermögen des Bundes für notwendige Investitionen zur Verfügung.“
Siebels begrüßt die neue Förderung: „Damit unterstützen wir die Einrichtungen dabei, notwendige Investitionen umzusetzen und dauerhaft gute Bedingungen für die Tiere zu schaffen. Ob Neubau, Sanierung, Modernisierung oder notwendige Ausstattung: Wir stärken diejenigen, die jeden Tag Verantwortung für Tiere in Not übernehmen.“
Gefördert werden unter anderem Neu-, An- und Umbauten sowie Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Auch Ausrüstung, Inventar, Haltungssysteme und notwendige Planungsleistungen können berücksichtigt werden.
Die Förderung beträgt bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben und maximal zwei Millionen Euro pro Zuwendungsempfänger. Antragsberechtigt sind insbesondere Träger von Tierheimen, tierheimähnlichen Einrichtungen und Wildtierauffangstationen in Niedersachsen. Auch Kommunen können gefördert werden, wenn sie selbst Träger einer entsprechenden Einrichtung sind. Das Investitionsvolumen muss mindestens 50.000 Euro betragen; mit dem Vorhaben darf noch nicht begonnen worden sein.